Unsichtbare Zahnschienen

unsichtbare Zahnschienen

Allgemeines zu unsichtbaren Zahnschienen

Zahnspangen unsichtbar sind medizinische Hilfsmittel, mit denen fehlerhafte Stellungen von Zähnen und Kiefer begradigt bzw. korrigiert werden können. Im Unterschied zur gleichfalls unauffälligen Zahnspange aus Keramik sitzt diese Zahnspange direkt hinter den Zähnen. Es wird was unsichtbare Zahnstangen betrifft zwischen zwei Arten unterschieden, es handelt sich dabei um die feste unsichtbare Zahnspange und die lose unsichtbare Zahnspange. In diesem Text wird erläutert werden wie unsichtbare Zahnspangen angewendet werden und welche Risiken damit verbunden sind.

Feste unsichtbare Zahnspange

Diese feste unsichtbare Zahnspange wird lingual befestigt, lingual bedeutet zungenseitig. Dafür werden vorab Gipsmodelle der Zähne angefertigt, die vom Kieferorthopäden mittels Wachsabdruck modelliert werden, damit die geplante Zahnstellung nachgeahmt werden kann. Mittels 3-D-Scanners wird das Modell gescannt und anschließend verschiedene Verankerungspunkte aus Gold gefertigt. Diese an den Zähnen angebrachten Verankerungspunkte müssen längere Zeit im Mund verbringen, diese Zeitspanne kann zwischen drei Monaten und zwei Jahren betragen.
Durch Schlitze in den Verankerungspunkten wird ein Bogen aus Draht angebracht, der die Zähne mittels Spannung schonend in die richtige Position bringt. Diese Art Zahnspange ist für jedes Alter geeignet und bietet dank seiner flachen Verarbeitung einen bequemen Tragekomfort.

Lose unsichtbare Zahnspange

Beim System lose durchsichtige Zahnspange werden transparente Schienen für die erforderliche Zahnkorrektur eingesetzt. Vorerst werden Silikonabdrücke des Gebisses in einen PC eingelesen, welcher den Verlauf der Zahnkorrektur zwischen Ausgangsstellung und Einstellung in einzelne Abschnitte gliedert und nachempfindet. Es sind mehrere Behandlungen diesbezüglich notwendig, für jede zwischen Behandlung wird eine lose unsichtbare Zahnspange gefertigt. Bei allen sogenannten Zwischenbehandlungen werden 12-40 Stück lose unsichtbare Zahnspangen produziert, jede dieser Schienen muss 22 Stunden pro Tag getragen werden über einen Zeitraum von ca. drei Wochen.
Recht diese Methode alleine nicht aus, werden sogenannte kleine Verankerungspunkte aus Kunststoff zusätzlich auf die Zähne geklebt. In diesem Fall zeigt der Kieferorthopäde den Patienten wie die Teile herauszunehmen und zu wechseln sind. Sowohl beim Essen als auch beim Zähneputzen sollte die unsichtbare Zahnspange aus dem Mund entfernt werden. Die Zahnspange selbst, obwohl fast durchsichtig, wird bei genauen hinsehen trotzdem sichtbar. Für Kinder, die sich noch im Zahnwechsel befinden, eignet dieses System nicht.

Vorteile unsichtbare Zahnspange

Bei beiden Sorten dieser Zahnspange verändert sich die Optik kaum. Da beide Typen dieser Zahnspange individuell gefertigt werden, lassen sich unnötige Zahnbewegungen gut vermeiden. Therapie mäßig erzeugt eine unsichtbare Zahnspange keinerlei Schmerzen, ab und zu wird von leichtem Druckgefühl berichtet.
Am Computer kann der Kieferorthopäde die endgültige Stellung der zu behandelnden Zähne berechnen und auch aufzeigen.

Nachteile unsichtbare Zahnspange

Schwere Zaunfehlstellungen sind mit einer Zahnspange dieser Art nicht zu korrigieren.

Fazit: Solche Zahnspangen erfüllen durchaus ihren Zweck bei leichten Fehlstellungen der Zähne. Die Kosten werden nur zum Teil von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bei Kindern fast ausnahmslos vollständig. 
Es ergibt Sinn bei diesen Behandlungsmethoden, wie auch bei allen anderen Zahnbehandlungen über den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nachzudenken. Zahnbehandlungen und Kieferkorrekturen können schnell mehrere tausend Euro kosten. Nicht selten können sich Patienten diese Art Behandlung nicht leisten, darum ist eine Zahnzusatzversicherung in jedem Fall empfehlenswert. Welche der beiden Zahnspangen, ob lose oder fest, entscheidet letztendlich der Kieferorthopäde und ist von Fall zu Fall verschieden.

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